Die zwei meistgenannten Gründe

Ich berichte kurz über die zwei meistgenannten Gründe, aus denen ein Auftrag an mich vergeben wird. Als ich vor drei Jahren die Selbständigkeit gewagt habe, war das eine meiner Standardfragen an ältere Hasen, meist formuliert als: “Wie bist du an Aufträge gekommen?” Auch ich werde mittlerweile schon gefragt, was meine Kunden dazu bewegt, mich zu beauftragen. Fast von Beginn an frage ich also nach jedem abgeschlossenen Auftrag, ob der Kunde zufrieden war und wie er auf mich gekommen ist. Ich habe nicht nachgezählt, aber schätzungsweise 70-90 % aller Kunden antworten mir auf diese beiden Fragen. Das Ergebnis:

1. Weiterempfehlung und Feedback im Internet

Der meistgenannte Grund, aus dem ein Auftrag an mich ging, ist die Empfehlung von Bekannten oder Verbandskolleginnen (aus dem DVÜD e.V.) sowie das Feedback über meine Arbeit im Internet.
Meine Kunden sind also so zufrieden, dass sie mich an Bekannte weiterempfehlen und ich so neue Aufträge bekomme. Innerhalb meines Berufsverbands gibt es zudem Kolleginnen, die eine Anfrage weiterleiten müssen (z. B. weil ein bestehender Kunde nun eine Übersetzung aus einer anderen Sprache braucht) und mich im Mitgliederverzeichnis ausgewählt haben.
Außerdem hat ein Kunde in einem recht bekannten Fragen-Antwort-Portal meine Dienstleistung erwähnt und weitere Kunden fördern diesen Eintrag seitdem. Dieses Feedback im Internet kommt daher authentisch bei Interessenten an, sodass sie auf meiner Website landen und sich dort weiter umschauen.

2. Meine Website

Meine Website ist der am zweithäufigsten genannte Grund für eine Beauftragung. Viele meiner Kunden nutzen den Korrekturservice für ihre Abschlussarbeiten und sind von meinem Internetauftritt einfach überzeugt. Im Gegensatz zu einigen anderen Anbietern bin ich eine “greifbare” Dienstleisterin, denn meine Kunden wissen genau, wer ihre Dokumente bearbeiten wird. Zudem haben schon einige Kunden eingewilligt, dass ihr persönliches Feedback an mich auf meiner Website veröffentlicht wird. Das ist ein weiterer Anreiz für eine Beauftragung, denn wo es zufriedene Kunden gibt, muss es gut sein!

Es lohnt sich also für jede/n Übersetzer/in, zu erfragen und anschließend zu notieren, wie der Kunde den Weg zu ihm/ihr gefunden hat. Diese wertvolle Information half mir schon nach etwa einem Jahr, eine Tendenz zu erkennen und die Stärken weiter auszubauen oder neue Marketingstrategien aufzunehmen bzw. auszubauen.

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