Mein Rückblick auf 2 Jahre Tradika

Nachdem ich in den vorherigen Beiträgen die Fragen meiner Leser beantwortet habe, möchte ich in einem letzten Blogbeitrag die ersten beiden Jahre meines Übersetzungsbüros aus meiner Sicht Revue passieren lassen.

Frage: “Hat sich die Mühe, eine komplette Website aufzubauen, gelohnt?”
Antwort: Absolut. Nachdem ich ganz zu Beginn eine simple und statische Website auf eigene Faust (und mit der Hilfe meines Mannes) erstellt hatte, wurde mir im Sommer vorgeschlagen, die Seite mit WordPress aufzupeppen und besser zu gestalten. So saß ich dann an einigen Tagen in der Woche bei meiner Kollegin Tanya aus dem DVÜD im Büro und erstellte dort die neue Webpräsenz.
Oft habe ich von Kunden gesagt bekommen, dass sie meinen Internetauftritt professionell fanden und mich deshalb beauftragt haben. Dieses Feedback zeigt mir, dass es sich lohnt, die Arbeit und Mühe zu investieren, um die Seriosität für Kunden sichtbar zu machen.

Frage: “Haben sich kostenpflichtige Einträge in Branchenbüchern bezahlt gemacht?”
Antwort: Das kann ich pauschal nur schwer beantworten. Ich wüsste zumindest nicht, dass mir solch ein Eintrag jemals schon einen Kunden/Auftrag gebracht hätte. Die Frage ist aber auch, ob man das mit so einem Eintrag in einem Verzeichnis bezwecken möchte (ich denke, dass potentielle Auftraggeber eher die Googlesuche nutzen, um einen Dienstleister zu finden). Der Vorteil bei so manch kostenpflichtigem Eintrag ist, dass man einen wertvollen Backlink auf die eigene Website erhält. Ich nutze derzeit übrigens nur ein kostenpflichtiges Verzeichnis.

Frage: “Lohnt es sich, einen Facebook-, Twitter- und Xing-Account zu pflegen?”
Antwort: Aus meiner Sicht ja. Die sozialen Medien sind zurzeit so beliebt und werden von so vielen potentiellen Kunden und Auftraggebern sowie von Kollegen genutzt, dass sie ein sehr guter Anlaufpunkt sind. Für Facebook empfehle ich, eine Unternehmensseite zu erstellen, um Privates von Geschäftlichem trennen zu können. Meine Erfahrung zeigt mir, dass es den Bekanntheitsgrad steigern kann, wenn man regelmäßig Beiträge veröffentlicht – seien es interessante Links, Fotos/Bilder oder auch kurze Neuigkeiten. Das Interesse der anderen Facebooknutzer an der Seite steigt und so wird fleißig kommentiert, geteilt und “Gefällt mir” gedrückt. Dann kann man zum Beispiel seinen Twitteraccount mit Facebook verbinden, sodass auch dort die Neuigkeiten gepostet werden. Zusätzlich kann man noch kurze Neuigkeiten zwitschern – auf Twitter darf es für meinen Geschmack auch gerne etwas persönlicher sein. Auf Xing ist man ja eher als Mensch unterwegs und kann sich wunderbar in einem vollständigen Profil präsentieren und in berufsspezifischen Gruppen einbringen.
Auch wenn es nicht immer einfach ist, alle Accounts regelmäßig und gleichmäßig zu “füttern”, so finde ich doch, dass sie zurzeit ein sehr gutes Mittel sind, um Präsenz zu zeigen, über das Unternehmen zu informieren, in Kontakt mit Kunden und Kollegen zu treten und Werbung zu machen.

Frage: “Was würde ich als größtes Sprungbrett in meiner Karriere betrachten?”
Antwort: Mal abgesehen von Ehrgeiz und Engagement war es für mich auf jeden Fall der Beitritt in den Berufsverband (DVÜD e.V.). Wenn man als unerfahrenes Küken auf den großen, bedrohlich wirkenden Markt kommt, möchte man so schnell wie möglich vorankommen, Wissen und Erfahrungen sammeln und zu einem professionellen und ausgezeichneten Dienstleister werden. Als ich (übrigens über die Xing-Gruppe ÜbersetzerLounge) den Verband entdeckt hatte, sah ich ganz schnell, dass es dort genau das gibt, was ich für einen gelungenen Start ins Berufsleben gebrauchen kann: die komplette rechtliche Absicherung (Verträge, AGB, Impressum etc.), kleine und große Weiterbildungsangebote (Facebookwebinare und auch juristische Seminare), eine Mentorin, die mir nun für fast zwei Jahre mit Rat zur Seite stand, und vor allem wichtige Kontakte in die Branche und Weiterempfehlungen. Meiner Meinung nach war das absolut entscheidend dafür, dass meine Karriere so schnell und vor allem so erfolgreich gestartet hat.

Nun starte ich in das dritte Jahr mit Tradika und ich bin nach wie vor überzeugt davon: Es war genau die richtige Entscheidung!

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1 Kommentar

  1. Ein wunderbarer Eintrag, ich kann dem meisten hier nur zustimmen. Außerdem vielen Dank, ich habe mir auch ein paar Tipps, zum Beispiel zum Thema WordPress, holen können!

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