Über das Leben mit Hund im Büro

Heute mal ein kleiner Auszug aus meinem Arbeitstag:

Gerade habe ich mir kurze Auszeit am Klavier gegönnt – und nach zwei Tastenschlägen war die Freude schon wieder vorüber. Ich erkläre euch, warum.
Eigentlich habe ich nur einen Hund, meine liebe Iris. Sie ist 8 Jahre alt und absolut anpassungsfähig. Seit ich im Heimbüro arbeite, schläft sie gerne auf ihrer Decke im Büro. Und mein Klavierspiel hat sie schon von klein auf geliebt, es scheint sie zu entspannen. Nun habe ich für ein paar Wochen den jungen Hund meiner Eltern mit im Büro, im Urlaubsquartier sozusagen. Was soll ich sagen – der Hund mochte mein Klavierspiel nicht wirklich. Oder besonders gern. Jedenfalls hat er in den schönsten Tönen gejault…

Der Kleine muss auch noch mehrmals am Tag nach draußen, was den Arbeitsfluss jedes Mal unterbricht. Er ist wohl auch etwas frustriert, weil ich nicht ständig mit ihm spielen kann. Ich bin ja schon froh, dass er sich von meiner “Alten” inspirieren lässt und auch eine ganze Zeit lang am Stück still auf seiner Decke bleiben kann. Manchmal tut es auch mir natürlich gut, mich kurz vom Bildschirm wegzudrehen, den Ball zu werfen (den er sehr gerne zurückbringt!) und mich ablenken zu lassen.

So ist das mit einem… pardon… zwei Hunden im Büro. Habt ihr Tiere im Büro? Beschäftigen die euch auch immer wieder über den Arbeitstag verteilt?
Achja, das Klavierspielen habe ich für heute erstmal sein lassen…

Verwandte Artikel

Tags

Share

2 Kommentare

  1. Hallo Sarah,

    ja, ich habe auch Tiere im Büro. Genauer gesagt eins: eine Katze. Auch die lenkt mich immer wieder gerne von der Arbeit ab, indem sie sich auf meinem Schreibtisch räkelt, um ihre Streicheleinheiten einzufordern, oder indem Sie total dreist über meine Tastatur spaziert und dabei alles durcheinander bringt. Ich lasse mich aber gerne ab und zu von ihr ablenken, dann fühlt man nicht ganz so alleine im Homeoffice. ;-)

    Viele Grüße
    Daniela

  2. Hallo Sarah,

    meinen Lucky kennst Du ja. Ist ein – nennen wir es – gemütlicher Hund. Oder er hat sich einfach meinem Arbeitsrhytmus angepasst, sprich: So lange ich arbeite, liegt er einfach nur rum. Da ich im Home Office immer Barfuß laufe und deswegen oft im Schneidersitz auf dem Bürostuhl sitze, hat er viel Platz unterm Schreibtisch. Er liegt immer irgendwie auf dem Fußkreuz des Bürostuhls (Mama könnte sich ja heimlich bewegen). Mit seinen ganzen 26 kg! Aber wehe ich gehe runter ins Erdgeschoss, um mir einen Kaffee zu holen. Da läuft er mit, weil es ja sein könnte, dass ich aus dem Kühlschrank eine Karotte hervorzaubere. Ansonsten kann es aber wirklich sein, dass er da stundenlang liegt und er lässt mich meist auch in Ruhe arbeiten. Hauptsache, Mama ist da. Erst wenn abends dann die Familie zuhause ist, verlässt er mein Büro (zusammen mit mir). Und wenn ich gelegentlich noch am Arbeiten bin, wenn alle im Bett sind, dann leistet er mir wieder Gesellschaft.

    Finde ich im Grunde wirklich toll, weil man nicht alleine ist. Nur wenn er pupst – da wünsch ich mir dann manchmal einen Goldfisch.

    Lieben Gruß
    Tanya
    http://patchwork-labs.com

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*


*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>